News
06|2026
Nachhaltigkeit an der TH Rosenheim: Vom Konzept zur Umsetzung
Die Technische Hochschule Rosenheim stellt ihre neue Nachhaltigkeitsstrategie vor. Mit einem ‚Whole Institution Approach‘ verankert die Hochschule ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung systematisch in Lehre, Forschung und Campusleben.
Die Technische Hochschule
Rosenheim, ein langjähriger Partner und Wegweiser in der akademischen
Ausbildung im Bereich Holzbau, hat einen entscheidenden Schritt in die Zukunft
getan: Mit der offiziellen Veröffentlichung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie
setzt die Hochschule ein klares Zeichen für eine ganzheitliche Transformation.
Die neue Strategie fungiert als
übergeordneter Rahmen für die strategische Ausrichtung der Hochschule. Sie
umfasst dabei alle Leistungsdimensionen – von Lehre und Forschung über den Campusbetrieb
bis hin zu Governance sowie Transfer und Vernetzung. Dabei folgt die TH
Rosenheim konsequent dem Leitbild des „Whole Institution Approach“, um
Nachhaltigkeit nicht als isoliertes Projekt, sondern systematisch als
Kernaufgabe in der gesamten Organisation zu verankern.
Partizipation und globale Orientierung
Entwickelt wurde das Dokument in
einem hochschulweiten, partizipativen Prozess. Die Ausrichtung orientiert sich
dabei maßgeblich an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten
Nationen.
Dass es sich hierbei um weit mehr
als ein Lippenbekenntnis handelt, unterstreicht Präsident Prof. Heinrich
Köster:
„Mit der
Nachhaltigkeitsstrategie machen wir deutlich, dass wir Nachhaltigkeit als
umfassendes Zukunftskonzept verstehen, das ökologische, soziale und ökonomische
Verantwortung verbindet.“
Herausforderungen annehmen
Die Hochschule ist sich bewusst,
dass der Weg zu einer klimaneutralen und nachhaltig agierenden
Bildungseinrichtung anspruchsvoll ist. Die Strategie benennt daher explizit das
Spannungsfeld, in dem sich die Umsetzung bewegt: die Herausforderungen bei der
Finanzierung, der effizienten Nutzung von Ressourcen sowie den notwendigen
strukturellen Rahmenbedingungen.
Für die Holzbaubranche und das
Netzwerk des Forum Holzbau ist diese Initiative der TH Rosenheim ein wichtiges
Signal. Sie zeigt, wie wissenschaftliche Institutionen ihre Vorbildfunktion
wahrnehmen und die Transformation aktiv gestalten.
(v.l.) Vizepräsident
Prof. Dr. Uwe Strohbeck, Prof. Dr.-Ing. Isabell Nemeth, das Team für
Klimaschutzmanagement der Hochschule mit Rosina Lohmeyer und Dr. Bettina
Ruth-Anneser, sowie Präsident Prof. Heinrich Köster bei der Vorstellung der
neuen Nachhaltigkeitsstrategie. (Foto: Julia Hinterseer)]